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67 Artikel

Die großen Verwandlungskünstler sind dieses Jahr recht zahlreich anzutreffen.

In diesem Jahr gab es nicht nur den gefürchteten Buchsbaumzünsler, sondern auch andere Raupen in sehr großer Zahl.

Raupen gibt es in zahlreichen Variationen,  die man nicht alle kennen kann und so ist man immer wieder hin und her gerissen.

  • Soll man sich freuen, dass im eigenen Garten die herrlich bunten Schmetterlinge fliegen?
  • Soll man sich ärgern, weil das Gemüse oder die Blumen abgefressen sind?
  • Oder wird man gar enttäuscht, weil die gefräßige Raupe am Ende doch nur eine graue Motte geworden ist?

Innerhalb von kürzester Zeit schaffen die Tierchen es ganze Stauden kahl zu fressen.
Da ihr äußeres Erscheinungsbild meist gut an die Umgebung angepasst und sie somit ausgezeichnet getarnt sind, werden sie oft entdeckt, wenn die Pflanzen schon erheblichen Schaden davon getragen haben.

Die Gammaeule (Autographa gamma)

Eine giftgrüne Raupe mit dem auffallenden „schwarzen Auge“ hat sich im Lavendel wohl gefühlt. Die Hoffnung auf einen bunt leuchtenden Schmetterling wurde durch die Bestimmung der Raupe zunichte gemacht.

Der kleine Nachtfalter gehört zur Familie der Eulenfalter und kann in manchen Jahren massenhaft auftreten und einen großen Schaden an Kulturpflanzen anrichten. Seine Flügelspannweite beträgt 35-40 mm, er ist grau-braun gefärbt und die schwarze Zeichnung ähnelt dem griechischen Buchstaben Gamma.

Achateule (Phlogophora meticulosa)

Einige Tage war der Grund für das schlechte Aussehen der Bodendeckerstaude nicht offensichtlich, aber bei genauem Hinsehen konnte der Übeltäter entdeckt werden. Die schuppig aussehende, grüne Raupe der Achateule kann, wenn sie unbeweglich verharrt, leicht für einen Pflanzenstängel gehalten werden.
Um das, was von der Staude übrig geblieben war, zu retten, sind die Raupen abgesammelt worden. Die Raupe war sehr wählerisch bei der Auswahl ihres Futters, denn andere Pflanzenblätter hat sie nicht angerührt.

Die Achateulen Raupe hat immer großen Appetit

Dieser mittelgroße Wanderfalter gehört ebenfalls zu der Familie der Eulenfalter. Die Färbung variiert in verschiedenen Brauntönungen bis hin zu grünlich oliv und seine Spannweite beträgt 45-55 mm.

Ampfer-Rindeneule (Acronicta rumicis)

Dieser farbenprächtige Geselle hat sich an den Himbeerblättern bedient. Diese Raupe kann bis zu 4 cm groß werden und hat ein sehr auffälliges Aussehen. Die Grundfarbe braun ist auch an den kräftigen Haarbüscheln zu sehen, die an jedem Körper-Segment zu sehen sind.
Und dazu das kräftig, leuchtende Muster in rot, schwarz und weiß.
Diese Raupe ist ein echter Hingucker, aber ...
... es handelt sich wieder nicht um die Raupe eines schönen Schmetterlings – Pech gehabt.

Hier handelt es sich ebenfalls um einen Eulenfalter und die Größe entspricht der Gammaeule. Seine unauffällige graue Färbung weist keine markanten Zeichnungen auf.

Die Ampfer-RindenEule Raupe ist bunt und borstig

Fazit:
Bei all diesen unterschiedlichen Raupen handelt es sich um Nachtfalter/Eulenfalter.
Aber wer sagt denn, dass Nachtfalter nicht auch bunt und auffällig sein können.

Ob die Raupe die Pflanzen stark geschädigt hat, ist nicht feststellbar, aber dieser Eulenfalter zeigt beim Ausbreiten der Flügel seine prächtige rote Zeichnung.

Rotes Ordensband (Catocala nupta)

Nachtfalter Rotes Ordensband mit leuchtend roter Zeichnung

Der recht große Falter hat eine Flügelspannweite von bis zu 80 mm. In der Ruhestellung wirkt das rote Ordensband auch sehr trist und unauffällig, aber bei geöffneten Flügeln kommen die hinteren, farbigen Flügel zum Vorschein. Bänder in leuchtend-rot und tief-schwarz wechseln sich ab und den Abschluss bildet ein gezacktes Band in strahlendem weiß.

20.09.2017
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Der kräftige, braune Blatthornkäfer lässt sich wieder in Wäldern und Gärten blicken.

Seit einer ganzen Weile ist es deutlich sichtbar, dass Blätter an- oder auch kahl gefressen sind.
Die üblichen Verdächtigen fallen weg, denn es sieht irgendwie anders aus.

Des Rätsels Lösung ist ein fast vergessenes Krabbeltier - der Maikäfer.

der Maikäfer ist ein brauner Blatthornkäfer

Nach getaner (Fortpflanzungs-) Arbeit sterben die Käfer und so ist der Übeltäter zum Vorschein gekommen. Zum Glück waren nur einige Tiere zu finden. Bei den großen Maikäferplagen krabbelten die braunen Käfer in Scharen an den kahl gefressenen Ästen.

Der Waldmaikäfer bevorzugt Eichen und Buchen aber der Feldmaikäfer zieht den Obstbaum vor und hält so Einzug in den Garten. Der 6-wöchige Reifefraß ist allerdings nicht das größte Problem, denn die kahl gefressenen Bäume erholen sich meist und bilden neue Triebe und Blätter aus.
Den weitaus größeren Schaden richten die Engerlinge an. Die Maikäferlarven leben 4 Jahre im Boden und ernähren sich von Wurzeln. Schon 2-3 Engerlingen pro Quadratmeter verursachen verheerenden Schaden bei Jungbäumen.

Das Absammeln der Käfer war lange Zeit die einzige Möglichkeit die Maikäferplage zu bekämpfen. Durch das Einsetzen von chemischen Bekämpfungsmitteln ist der Maikäfer jedoch fast vollständig verschwunden.
Daher kennen viele Menschen den großen Käfer gar nicht mehr und bezeichnen fälschlicherweise den leuchtend roten Marienkäfer als Maikäfer.

Mal überlegen ... da war doch ’was ... ja genau, zum Osterfest gibt es neben dem gepunktetem Marienkäfer auch noch die unscheinbare braune Ausführung bei den Schokofiguren.
Und natürlich kennen wir die Geschichte von Max und Moritz, die Maikäfer von den Bäumen schütteln und für den nächsten Schabernack in einer Tüte sammeln.

Es ist tatsächlich so, dass die Maikäfer durch Wind oder auch durch schütteln am Baum oder Ast sofort herab fallen. Liegt der plumpe Käfer dann auf dem Rücken, so hat er viel Mühe wieder auf die Beine zu kommen. Hat er es nach langem Zappeln mit den Beinen geschafft sich zu drehen, startet er wieder, um seiner Lieblingsbeschäftigung, Blätter fressen, zu frönen.

Es dauert eine Weile bis der Maikäfer sich aus der Rückenlage befreien kann

Es wird zwar in einem Kinderlied besungen (Maikäfer flieg) aber die Fortbewegung durch die Lüfte wirkt eher träge. Vor dem Start schlägt er einige Male mit den Flügeln und erhebt sich schwerfällig. Laut brummend fliegt er los  - allerdings nur kurze Stücke bis zum nächsten Ast.

06.07.2017
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Wellness Oase mit Whirlpool im Garten – das verspricht Badevergnügen pur.

Jetzt können wir die ersten wirklich warmen Sonnentage genießen und die „Sommerzeit“ einläuten. Die Sonne bewirkt, dass man aktiv und voller Tatendrang ist. Also müssen wir ’raus ins Freie.

Wie wäre es also mit einem neuen Sommerprojekt?

 Sommer, Sonne, Hitze – wir brauchen erfrischendes Wasser und sorgen für Urlaubsfeeling im eigenen Garten - den ganzen Sommer lang.

Ein Swimmingpool benötigt recht viel Platz und ein Einbau erfordert umfassende Baggerarbeiten. Wer trotzdem auf das herrliche Nass im Garten nicht verzichten möchte kann die kleinere Alternative wählen - den Whirlpool.

Erschaffen wir unsere eigenes Wellness Paradies.

Also war brauchen wir?

Eine stilvolle Gartendusche sorgt für Abkühlung und Erfrischung bei richtig heißem Wetter. Dazu nehmen wir eine gemütlicher Relax Liege oder vielleicht auch ein extra breite Liegemuschel – zu zweit macht es ja schließlich viel mehr Spaß.

Und dazu kommt das Highlight – das herrlich, warme, blubbernde Wasser im Badebottich.

Wasser für Gesundheit und Wohlbefinden

Wasser und Bäder finden ihren Einsatz in der Naturheilkunde und Sebastian Kneipp legte schon im 19. Jahrhundert den Grundstein zur Hydrotherapie.

Wasser gibt seine Temperatur schneller an die Umgebung ab als zum Beispiel Luft. So wird der Körper schnell und einheitlich auf die gewünschte Temperatur gebracht. Auch ein Wechsel mit kalten und warmen Güssen ist ein Mittel der alternativen Medizin.

Durch das wohlig, warme Wasser im Whirlpool wird die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel angeregt. Vorbeugung, Regeneration oder auch einfach nur Wohlfühlen – die angenehme Temperatur (sie sollte der normalen Körpertemperatur entsprechend zwischen 36 und 38 Grad Celsius liegen) im sprudelnden Bad sorgt für die Entspannung der Muskeln und durch das „Schweben“ im Wasser fühlt man sich leicht und die Gelenke werden entlastet.

Ganz nach Belieben kann die Wassertemperatur im Whirlpool dem Wetter angepasst werden und wärmer oder kühler eingestellt werden.
Sprudelnde Blubber-Blasen für den Spaß und sanfte Wassermassage für Nacken und Rücken. Muskelverspannungen werden gelöst und Rückenschmerzen deutlich gelindert.

Ein entspannendes Freizeit Vergnügen mit Suchtfaktor 

Mit der Sprudelmatte für die Badewanne ist ein solches Wohl(ge)fühl Erlebnis nicht zu verwirklichen und wenn man das Bad aufwendig umbaut, wird es dort sehr eng, da ein komfortabler Whirlpool wesentlich größer ist als eine Badewanne.

Na dann eben wie in den Hollywood Filmen – gehen wir nach draußen. Eine laue Sommernacht, Kerzenlicht, eine gute Flasche Rotwein (in Maßen auch gesund) und ein entspannendes Strudelbad – eine wunderbare Vorstellung.

Outdoor Whirlpool gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Heizleistung, Düsenanzahl, rund, eckig, in Holzoptik, für 4 oder bis zu 6 Personen – bei der Anschaffung müssen eine Menge Dinge beachtet werden.

  • Wie Leistungsstark müssen Filter und Pumpen sein?
  • Welche Pflege benötigt man für Wasserqualität und Technik?
  • Was benötige ich für den Winter? 

Für alle, die sich noch nicht sicher sind bietet sich der aufblasbare Whirlpool als Einstiegsmodell und wunderbare Alternative an. Diese preiswertere Wahlmöglichkeit bietet das sprudelnde Badevergnügen und lässt sich im Winter wieder leicht verpacken und einlagern.

Weitere interessante Informationen zu Outdoor Whirlpools und aufblasbaren Whirlpools gibt es auf aufblasbarerwhirlpool.org

26.05.2017
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Oft sind die lang gepflegten Ziersträucher kahl gefressen und nicht mehr zu retten.


Der Buchsbaum ist ein wichtiges Element in der Gartenkunst. Als Hecke umrahmt er Beet und in Form geschnitten erfreut er uns als Kugel, Spirale, Kegel oder kunstvoll geschnittene, lebende Skulptur. Der immergrüne Buchsbaum wächst recht langsam und so bleibt der Formschnitt gut erhalten.

Doch das Grauen ist vor einigen Jahren aus Asien zu uns eingeschleppt worden. Ein kleiner Schmetterling mit gefräßigen Raupen, die in dem Buchsbaum einen idealen Lebensraum gefunden haben.

Sie haben sich zu einer wahren Plage entwickelt und oft bleibt den Gartenbesitzern nur das rigorose Entfernen, der einst wunderbar geformten Ziergehölzen. 

Zunächst unbemerkt legt der Kleinschmetterling seine Eier auf den äußeren Blättern der Pflanzen ab. Die Raupen halten sich zunächst im inneren des Strauches auf und sind in der Lage in einem Kokon geschützt den Winter zu überstehen.

Larven und Gespinnst des Buchsbaumzünslers

Bis sie sich verpuppen verursachen sie einen totalen Kahlfraß an den Buchsbäumen, so dass die Gehölze oft nicht mehr zu retten sind.

Oft wird der Befall erst recht spät erkannt und dann reicht es nicht mehr aus, wenn man die Raupen absammelt. Abhilfe schafft ein kräftiges Abspritzen mit einem Hochdruckreiniger und einer Auffangfolie. So werden die Raupen erheblich dezimiert.

Zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers empfiehlt sich zunächst ein radikaler Schnitt. So werden die abgelegten Eier und ein Teil der Raupen entfernt. Für die Entsorgung der Schnittabfälle sollte man nicht den Kompost im eigenen Garten wählen. Die Folge wäre eine Weiterverbreitung des Buchsbaumzünslers. Eine sichere Lösung ist das Verbrennen der befallenen Schnittabfälle aber dies ist oft nicht möglich.
So bleibt die Entsorgung über die Biotonne, wobei man darauf achten sollte, dass der Deckel gut verschlossen ist.

Farbenprächtige Raupe des Buchsbaumzünslers

Bei starkem Befall ist eine Bekämpfung mit Insektiziden notwendig. Es ist wichtig, dass vor allem im Inneren des Buchsbaumes ausreichend gesprüht wird.

Eine dauerhafte Kontrolle solle auf jeden Fall durchgeführt werden.
Buchsbaumzünsler-Fallen locken die Tiere über Pheromone an, dezimieren die Raupen und geben Auskunft über die Stärke des Befalls.

Ein Tipp für alle Raucher unter den Gärtner:
Das Besprühen der Blätter mit einem sud aus Tabak hilft auch hier. Das Nikotin bleibt auf den Blättern haften und ist zwar ein natürliches aber nichts desto trotz ein starkes Gift.

19.04.2017
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Gartenmöbel shoppen
 

Unwetter, Stürme und Erdbeben – wir versuchen unsere Bauwerke immer sicherer zu machen, um der Natur zu trotzen.

 
Große Katastrophen lassen uns immer wieder erkennen, wie stark die Naturgewalten sind. Nicht so spektakulär aber genau so stark holt sich die Natur den Lebensraum zurück, den wir so mühevoll kultiviert haben. Winzige Triebe und Wurzeln haben nur ein Ziel – wachsen und sich weiter verbreiten.

Ohne ständige Pflege und Beseitigung von Pflanzen und Gewächsen geht es schneller als man denkt.
Gerade nach einem feuchten Winter sprießen mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen Unkraut und Moos auf Terrassen und Gehwegen. Wer der Instandhaltung nicht regelmäßig nachkommt, hat schnell das Nachsehen.
Da ungeliebte Grün wird vernichtet, da es nicht unserem Bild von Ordnung entspricht.

Moose, Flechten und Gräser siedeln sich zuerst an. Unbemerkt schafft ein kleines Samenkorn sogar Asphaltdecken zu sprengen. Jede kleinste Fuge wird ausgenutzt um den Kreislauf der Natur fort zu setzen.

Die Natur holt sich den Lebensraum zurück

Der Spreepark im Berliner Bezirk Teptow-Köpenick ist ein herausragendes Beispiel für die Zurückeroberung der Natur. Der ursprüngliche Vergnügungs- und Freizeitpark musste im Jahr 2002 wegen Insolvenz geschlossen werden. Seitdem verwahrloste das riesige Gelände.

Seit 15 Jahren nimmt die Natur dort seinen Lauf und es entstand ein Park mit ganz besonderer Atmosphäre. Ein Endzeit Szenarium wie es in vielen Filmen zu sehen ist. Seit 2008 sind Führungen durch den Park möglich. Ein freies Betreten des Parks ist wegen Einsturzgefahr nicht gestattet.

29.03.2017
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Viele Pflanzen müssen vor Kälte geschützt werden aber einige brauchen einen richtigen Winter.

Die kalte Jahreszeit stellt für Bäume, Sträucher und Pflanzen die Ruhephase dar. Sie wollen nicht gestört werden, sammeln Kraft und bereiten sich so auch die nächste Saison vor.
Die Ruhe- und Wachstumsphasen der winterharten Pflanzen orientieren sich an Temperatur und Tageslicht.

Viele winterharte Blumenzwiebeln zum Beispiel sollten deshalb nicht erst im Frühjahr sondern im Herbst gepflanzt werden. Frühjahrsblüher, wie Hyazinthen, Osterglocken und Tulpen können bis zum ersten Bodenfrost in die Erde gebracht werden und können so die nötige Kraft für prachtvollen Blüten sammeln.

Aber viele brauchen Winterschutz

Das lockere Abdecken mit Tannenzweigen schützt die empfindlichen Pflanzen und Sträucher.

Rosen werden mit Erde oder Mulch soweit angehäufelt, dass die Veredelungsstelle gut abgedeckt ist. Bei den Rosenstämmchen befindet sich die Veredelungsstelle unterhalb der Krone und diese sollte komplett mit einem schützenden Vlies abgedeckt sein.

Kübelpflanzen brauchen viel Aufmerksamkeit

Ohne das schützende Erdreich kann der Frost in den Wurzelballen eindringen deshalb brauchen winterharte Kübelpflanzen einen wärmenden Mantel.

Der häufigste Grund für Schäden an den Kübelpflanzen ist jedoch nicht die Schädigung der Wurzeln durch Kälte sondern fehlendes Wasser.

Oft stehen die Kübel nah an der Hauswand oder sogar durch dein Terrassendach geschützt. Den ganzen Winter über gelangt kein Regenwasser in den Kübel und oft vertrocknen die Pflanzen einfach.

Vorsicht bei Frost und Sonne

Die dünne Rinde der jungen Zier- und Obstbäume kann bei Temperaturschwankungen leicht reißen. Wenn der Stamm gefroren ist aber Teilstücke durch die wunderbare Wintersonne erwärmt werden, dass dehnen sich diese Abschnitte aus. Es bildet sich Spannung innerhalb des Stammes und es entstehen Frostrisse.

Mit einem Weißanstrich, der die Sonne reflektiert und so die Erwärmung vermindert kann man die jungen Bäume schützen. Alternativ ist ein Umwickeln der Bäume mit Jute möglich – nicht jeder mag weiße Baumstämme im Ziergarten.

Bei Frost und Sonnenschein kann es auch bei immergrünen Sträuchern und Pflanzen zu Schäden kommen. Scheint bei Minustemperaturen die Sonne auf die Blätter so verdunsten die Gehölze Wasser. Da der gefrorene Boden nicht für Nachschub sorgen kann, vertrocknen die Sträucher. Abhilfe schafft man durch Gießen an warmen sonnigen Tagen oder durch eine Beschattung der Pflanzen und Sträucher.

Und wie war das mit dem Grünkohl?

Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse und eine Gärtnerweisheit besagt, dass die Ernte nicht vor dem ersten Frost statt finden darf, da er sonst recht herb schmeckt. Es ist in der Tat so, dass die kälteren Temperaturen bewirken, dass die Grünkohlpflanzen mehr Zucker durch Photosynthese produzieren als sie verbrauchen. Die Bitterstoffe werden reduziert und der Grünkohl ist zarter und süßer.

Irgendein Schlauberger ist also auf die Idee gekommen den Grünkohl in die Kühltruhe zu legen, um bei milden Temperaturen zeitiger ernten zu können.

Das kann nicht funktionieren, da die Süße nicht durch den Frost sondern den veränderten Wachstumsprozess entsteht.

Die heutigen Züchtungen der Grünkohlpflanzen sind nicht mehr so herb im Geschmack und können tatsächlich auch ohne Frost geerntet werden. 

Die Pflanzen sind mit zarten Eiskristallen überzogen

31.01.2017
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Mit frischen Kräutern erhalten wir uns das mediterrane Sommergefühl auch in der kalten Jahreszeit.

Das Ernährungsbewusstsein hat sich mittlerweile gewandelt und es wird mehr Wert auf Qualität und Frische gelegt. Getrocknete Kräuter sind zwar praktisch aber sie können Geschmack und Aroma von frischen Kräutern nicht ersetzen.

Praktisch verpackt kann man einzelne, frische Kräuterstängel kaufen. Wenn man sich allerdings umschaut, wird man leicht feststellen, dass ein Kräutertopf nur unwesentlich mehr kostet.

Der erste Schritt zum Kräutergarten ist getan. Am besten wachsen die Pflanzen natürlich draußen im Erdreich aber Balkon und Terrasse eignen sich ebenfalls bestens die Küchenkräuter. Um ein gutes Wachstum zu gewährleisten, sollten die Kräuter jedoch unbedingt in einen größeren Topf gepflanzt werden.

Der Basilikum Kräutertopf überwintert in der Küche und sorgt für frische Kräuter in der kalten Jahreszeit

In der Sommerküche sind leichte Gerichte angesagt und der Klassiker, Caprese (Tomate Mozzarella) ist hier nicht wegzudenken. Schnell gemacht und mit frischen Basilikumblättern immer eine kulinarischer Leckerbissen.

Caprese

Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden und abwechselnd auf eine Platte legen. Mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln und frische Basilikumblätter darauf legen.

Tipp:
Olivenöl und Balsamico mischen und in eine Sprühflasche geben, so wird die Marinade gleichmäßig, hauchzart und schnell verteilt.

Für Basilikum und andere mediterrane Kräuter wird es hier zu Lande zu kalt.

Um das unbeschwerte Sommergefühl auch in der kalten Jahreszeit zu erhalten, müssen diese Kräuter im Haus überwintern. Bevor die Temperatur dauerhaft unter 10 Grad Celsius fällt, werden die Kräutertöpfe ins Haus geholt. Das Basilikum braucht einen sonnigen Platz auf der Fensterbank und muss regelmäßig gegossen werden. So ernten wir frische Kräuter auch im Winter.

Ein ganz besonderes Beispiel für Nachhaltigkeit

Es wurden zuviel Basilikumstängel  gepflückt und bis zur nächsten Verwendung im einen Becher mit Wasser gestellt.

Im Wasserglas bleiben die frischen Basilikumstiele einige Tage frisch

Wie das so ist, die Zeit verrinnt und die Kräuter werden nicht beachtet. Als sie wieder ins Blickfeld gekommen sind, war eine Entsorgung nicht notwendig, da sie nicht welk sonder grün und kräftig aussahen und Wurzeln gebildet hatten.

Mit neuen Wurzeln sind die Basilikumstängel bereit zum einpflanzen

Selbstverständlich wurden sie sofort wieder eingepflanzt und werden nun den Winter über in der Küche verweilen. Bei düsterem Regenwetter muss man einfach nur die Nase in den Kräutertopf stecken und das frische Aroma vertreibt die trüben Gedanken.

10.10.2016
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